23.05.2019

In Hamburg sagt man Tschüss

Drei Jahre durfte ich die 1. Frauen trainieren. Jetzt mache ich meinen Platz frei für einen anderen. Eine sehr schöne Zeit geht damit für mich zu Ende. Eine Zeit, die ich nicht missen möchte, war sie doch geprägt durch viel Spaß, Erfolg, Menschlichkeit und natürlich Handball. Vieles drehte sich dabei um das runde Leder (auch wenn der Ball heutzutage nicht mehr aus Leder ist), aber eben nicht alles. Und genau das ist in und auf St. Pauli eben doch das Besondere.

Ich traf auf eine tolle Gemeinschaft, die Charaktere, Unikate, Engagierte, Überkandiddelte aber immer sehr liebenswerte und freundliche Menschen ihr Eigen nennen darf.

Aber auch ich wurde durch sie geprägt, sei es was Ansichten oder Akzeptanz angeht, oder sei es auch nur die corporate identity zu einem Kultverein.
Ich erhielt Lehrstunden in Sachen Fußball und ich erhielt einen Einblick in eine andere Form des Handballspielens. Ja ich lernte auch einige kulinarische Locations in Hamburg kennen und lieben.

Ich erlebte eine andere Form der Organisation in einem Verein, eine andere Art des zusammen Trainierens, eine besondere Art, Verantwortung zu übernehmen.

Dafür, dass es zwischenmenschlich und sportlich mit der Mannschaft klappte, sorgten Bente, Caro, Celina, Christina, Claire, Claudi, Jana, Janina, Karo, Katze, Kim, Lara, Liv, Lou, Mona, Nina, Samira, Stella, Svain und Evi, Turner sowie Flo.

Für all das, was ich in den obigen Zeilen lediglich andeutungsweise und rudimentär ausgeführt habe, möchte ich mich bei euch bedanken (auch bei denen, mit denen ich zu tun hatte und die nicht namentlich genannt wurden), wünsche euch für die Zukunft viel Glück aber auch Mut, diesen Weg weiterzugehen und hoffe, gelegentlich mal wieder reinzuschauen.

Jetzt bin ich aber erst mal weg…

„Forza“
Ralf

P.S.: an die Handballverbände, Schiedsrichter, Kampfrichter und anderen drangsalierten Offiziellen: ihr könnt erst mal ausatmen!

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