22.06.2019

Le Tour d'Eule

oder was die Lieblingszweite gerade so macht...

Ein besonderes Highlight zum Vorbereitungsbeginn des amtierenden St. Pauli Cup-Gewinners ist jedes Jahr die Tour d'Eule. Traditionell startet die Lieblingszweite den berühmt-berüchtigten Velo-Klassiker seit einigen Jahren am Hamburger Hauptbahnhof[1] und lässt sich dann vom mehrfachen Toursieger Eule in die Pampa führen.

"Die Tour wird oft als das nach den Olympischen Spielen und der Fußball-Weltmeisterschaft drittgrößte Sportereignis der Welt oder als das größte jährlich stattfindende Sportereignis bezeichnet und gilt als das härteste Radrennen der Welt."[2]

Das sollte sich auch dieses Mal wieder bewahrheiten. Die Sonne brannte von Beginn an unermüdlich und schon nach wenigen Kilometern brauchte das diesjährige Feld, angeführt von C. Eule im legendären weißen Trikot, eine Pause. Wie in den vergangenen Jahren fanden die Fahrer im Entenwerder Fährhaus eine Gelegenheit, die durstigen Kehlen zu beglücken. Im Anschluss noch kurze Material-Arbeiten an den Bikes und dann ging es schon weiter.

Auf der zweiten Etappe konnte Team Mayo zwischenzeitlich die Führung vor Team Alt übernehmen. Team Otto hingegen fiel etwas zurück. Letztlich blieben die Fahrer aber dicht zusammen und es konnte sich (noch!!!) kein Favorit herauskristallisieren. Team Otto nutzte die zweite Pause dann, für ein Bauernfrühstück[3], um weitere Kräfte freizusetzen. Auch Team Schnitzel versorgte sich nicht nur mit Getränken.

Erst nach Etappe 3, die lange Zeit von der ortsansässigen Gendarmerie[4] begleitet wurde, welche somit sicherstellte, dass es keine Verunfallung im Fahrerlager gab (in den vergangenen Jahren liefen einige übermütige Fans der Tour den Fahrern vor's Rad), trennte sich langsam die Spreu vom Weizen. Auch weil Team Otto und Team Mayo statt der üblichen Erfrischungen auf ein orangenes Getränk umstiegen, dass sie - obwohl es der Name versprach - nicht spritziger machte.

Im letzten Abschnitt musste sich dann auch noch Team Goalie aller Titelträume entledigen. Ein ominöser "Platter" ließ es soweit zurückfallen, dass an den Tages- und somit Gesamtsieg nicht mehr zu denken war. So konnte sich am Ende der Gastgeber und Favorit durchsetzen, was auch an der Orientierungslosigkeit des restlichen Feldes lag. Das weiße Trikot bleibt damit ein weiteres Jahr in Eul`scher Hand.

Nach erneuter Stärkung und einer Einführung in die örtliche Agrarstruktur, versuchten sich die sportafinen Teilnehmer noch im Cross-Golf. Mit überschaubarem Erfolg (es hat sich nur ein Nachbar beschwert)... 

Zumindest im Ping-Pong[5] konnte sich dann im späteren Verlauf des Abends aber Team Alt durchsetzen, was es über Gebühr feierte und sich ob diverser verbaler Ausfälle, als schlechter Gewinner zeigte. Der Wettbewerb "Trekker fahrn" ging hingegen an Team Haki.

Beendet wurde die Tour d'Eule wieder mit dem klassischen Sundowner, welcher sich nur einmal im Jahr so darstellt, wie auf dem letzten Bild der Galerie.

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