13.03.2018

Von StickerInnen, TorInnen und Vielfalt

Kennenlernabend Queere Vernetzung

Nach einem gelungenen Auftakt im Dezember und dem wohltätigen Verzehr alkoholischer Genussmittel am Glühweinstand, entschieden sich die Frauenteams nun innerhalb der Abteilung weitere Interessierte einzuladen um das Kooperationsprojekt Queere Vernetzung persönlich kennenzulernen und mehr über deren Arbeit zu erfahren.

Neben Stickern, geworfenen und gespendeten Toren soll es schließlich auch darum gehen, TrainerInnen und SpielerInnen der Abteilung für das Thema zu begeistern, zu sensibilisieren und natürlich eine gemeinsame Haltung zu entwickeln, vielleicht auch einen abteilungsinternen Workshop zu entwickeln und durchzuführen.

Vanessa vom Verein JuLe und Markus, als Vertreter des Magnus-Hirschfeld-Centrums haben uns am vergangenen Montag in den Fanräumen besucht, nach unbedeutenden technischen Herausforderungen ihr Kooperationsprojekt Queere Vernetzung vorgestellt und ein Gespräch mit uns angezettelt. Ein paar Biere und Softdrinks gab es natürlich auch. Es war ein wenig wie bei einem ersten Date, nach einigen eher lockeren Treffen, in dem die Funken ohne Zweifel fliegen.

Schnell wird uns klar: FC St. Pauli Handball, und Queere Vernetzung wollen ganz viel voneinander wissen und miteinander anfangen.
Die Frage ist: Wie vernetzen wir unsere Bedarfe und die Herausforderungen, die damit zusammenhängen, zu einem festen Fundament mit einer fruchtbaren Zukunftsperspektive, das auch den Nachwuchs integriert?
Wir sind uns einig: Es ist wichtig eine gemeinsame Sprache zu sprechen, überhaupt miteinander zu reden, Akzeptanz und Grenzen miteinander auszuhandeln, füreinander Vorbild zu sein und vor allem: Taten folgen lassen.

Wir stellen fest, dass wir schon sehr viel beim FC St. Pauli Handball zum Thema Diversität machen aber sprechen wir auch genug miteinander, ob im geordneten Rahmen oder zwischen Tür und Angel, wenn wir Shirts und Trikots tragen, Beutel schultern, Sticker kleben, Banner hängen?
Die Beteiligten an dem Abend haben recht schnell festgestellt, dass es hier noch viel Potential gibt miteinander ins Gespräch zu kommen um sich gegenseitig zu inspirieren, welche Angebote/Projekte, welche Haltung wir miteinander entwickeln wollen.

Wollen wir das?
Ob wir das wollen -darüber haben wir an dem Abend gar nicht mehr nachgedacht. Wenn das erste Date schon so gut klappt, wären wir bescheuert, wenn wir es nicht miteinander und ernsthaft probieren wollen.
Es wurden schon recht konkrete Strategien und Ideen angesprochen wie wird die Kooperation mit Queere Vernetzung weiter entwickeln wollen.
Jede/r in der Abteilung ist eingeladen sich einzubringen, voranzubringen und die Vielfalt beim FC St. Pauli Handball weiter mit Leben zu füllen.

 

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