2024-02-13 21:07

FC St. Pauli 4 vs. ETV 2 20:19 (8:10)

Nix für schwache Nerven – 4. Männer holen Sieg gegen Spitzenteam aus Eimsbüttel.

Planvoll zocken

Natürlich gibt es immer wieder Spieler:innen, die einem Match ganz besonders den Stempel aufdrücken. Wie zum Beispiel Ryan am Wochenende gegen ETV. In der Anfangsphase nahm er reihenweise und spektakulär freie Bälle raus und brachte auch im weiteren Spielverlauf Eimsbush zum Verzweifeln. 

Oder Matzke, der in eben dieser Anfangsphase dem ETV-Keeper einen Ball nach dem anderen durch die Beine, Hosenträger, what ever schoss. Viel Spielzeit für ihn deshalb auf Rechtsaußen. Die diesmal etwas wenigeren Einsätze auf RA nutzte Tim, um sich auf jeden freien Ball zu werfen und ihn festzumachen … year. Die linke Außenbahn bespielten wir dieses Mal offensiv etwas weniger, dafür machten Pelle und Johannes hinten die Schotten dicht – wichtig!

Lennert nervte die Rot-Weißen mit vorgezogener Deckung und später im Angriff-Abwehr-Wechsel mit Max mit umsichtiger Spielführung – und einem Tor im Hechtsprung, das wegen angeblichem Kreiseintritt nicht gegeben wurde. Sowas pfeift man doch nicht ab…

Ach ja, Max: Wie der Bursche sich immer mehr reinfindet, ist schon phänomenal. Achtung, Wortspiel: Bei ihm gibt’s immer fair, aber eben „Max-imal“ auf die Finger. Schade, dass sein Wurf vom Kreis (nach monströsem Lennert-Anspiel) nur an der Latte landete…

War Thorben noch gegen Pinnau der Matchwinner von Halblinks, blies dieses Mal Sören auf dieser Position ein ums andere Mal zur Attacke – was für ne Dynamik und was für wichtige Tore immer genau dann, wenn es hieß, dranzubleiben.

Bert, Falk und Rainer… was soll man sagen… echte Maschinen: Die drei hatten bereits ein ganzes Spiel (mit Vintage) in den Knochen – is doch egal!!! Falk verteilte die Bälle von Halbrechts mit der Sicherheit eines Uhrwerks – wie zwischendurch auch Markus, der, leicht am Knie angeschlagen, zum Glück rechtzeitig fit wurde und für Entlastung sorgen konnte. Rainer hielt durch klare Kommunikation den neu formierten Abwehrblock zusammen.

Und Bert? Der hatte es zeitweise mit drei Gegenspielern am Kreis zu tun… sagt ja auch etwas aus über seine Bedeutung für unser Spiel. Und auch Jasper sorgte in seinem Kurzeinsatz mit toller Kreisarbeit dafür, dass wir im Rückraum mehr Platz hatten.

Unserem Captain oblag es dann auch, in einem Mega-Abwehrspiel mit wenigen Toren für den perfekten Abschluss zu sorgen. Wie Bert den Ball nach – ich gebe zu – einem „Zocker“-Anspiel und einer Drehung auf dem Bierdeckel gegen die TW-Bewegung mit gefühlt 4.000 km/h unter die Latte nagelte… das würde man sich gerne nochmal in der Wiederholung anschauen.

Zu viel Personen-Kult? Stimmt doch gar nicht, denn wie nennt man sowas? Richtig, eine geschlossene, rundum gelungene Team-Leistung: diszipliniert gespielt und immer auf den Punkt eingestellt von Kyrian an der Seite. Der Rest? War Jubel, Trubel, Heiterkeit – und hoffentlich erst der Anfang, denn wir stecken immer noch voll unten drin.

Also, weitermachen.

Forza, eure 4. Männer.

Zurück