07.11.2018

3. Männer – SG Wilhelmsburg 18:20

Heimspiel 03.11.2018, 19 Uhr, Thedestraße

Das 23-Tore-Theorem

In der 3. Männer gilt seit gefühlten Dekaden das von einem hier namentlich nicht erwähnten Handballphilosophen aufgestellte 23-Tore-Theorem: kassiert man weniger als 23 Gegentore so gewinnt man. Immer. Validiert werden konnte dieses Theorem nicht nur durch die 3. Männer selbst, sondern u.a. durch Erfahrungsberichte heutiger Handballexperten eines Pay-TV-Senders. Exemplarisch hierfür steht die Aussage von Experte Stefan K.: „Ich habe nie ein Spiel verloren, in dem wir weniger als 23 Gegentore bekommen haben. Was ist das überhaupt für eine Frage – das geht einfach gar nicht!“.

Dabei könnte man es also belassen und das Theorem in seiner Gültigkeit akzeptieren. Nicht so die 3. Männer. Hier wird nicht der Weg des geringsten Widerstands gegangen, sondern der Anspruch erhoben sich ständig neu zu erfinden und dem Handball neue Gesetzmäßigkeiten aufzuzwingen.

So kam es, dass das neueste Ziel scheinbar hieß das lang etablierte Theorem zu widerlegen. Die Performance der Abwehr reichte aber leider nicht aus das eigens erarbeitete Dicke-Männer-Theorem beweisen zu können, bei dem es ausreicht 18 Tore zu erzielen um ein Spiel zu gewinnen. Zum Verlauf des Spiels gibt es erstaunlicherweise nichts weiteres Nennenswertes.

Somit soll abschließend erwähnt werden, dass beim anschließenden Bankett beim Griechen die Schlussfolgerungen der Geschehnisse im Plenum erarbeitet wurden. Dabei fielen enorme Mengen an Weisheiten und Input an, die an dieser Stelle nicht in ihrer Gänze wiedergegeben werden können.

Die Quintessenz des Abends ist jedoch, dass das Dicke-Männer-Theorem nicht bestätigt werden konnte (grafische Aufarbeitung am Ende des Textes), wir in Zukunft also wieder mehr als 18 Tore erzielen werden und die Gültigkeit des 23-Tore-Theorems nie wieder angezweifelt wird.

 

 

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